Kulturjournal

Haus der Geschichte ++ Marina Abramovic u.a.

Haus der Geschichte Österreich künftig im Museumsquartier
Marina Abramovic in der Galerie Krinzinger
Camera Austria zeigt "The Space Between"
Boualem Sansal in Berlin

Beiträge

  • Haus der Geschichte Österreich künftig im MQ

    Schon 1919 dachte der Staatsrat über die Einrichtung einer "Geschichtskammer" nach, die nie realisiert wurde, ebenso wenig wie das "Haus der Republik", über das in den 1980er Jahren gesprochen wurde. 2015 wurden dann konkrete Pläne für ein Haus der Geschichte in der neuen Burg am Heldenplatz präsentiert, das 2018 eröffnet wird. Aber schnell folgten wieder Standortdiskussionen. 2023 präsentierten dann die damalige Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer und Finanzminister Magnus Brunner Pläne für eine Übersiedelung ins Museumsquartier (MQ), die der aktuelle Kulturminister Andreas Babler nun wiederum evaluieren ließ. Das Ergebnis dieser Evaluierung wurde heute Vormittag präsentiert und Babler gab bekannt, dass an diesen Plänen festgehalten wird. Das Haus der Geschichte bekommt also ein neues Zuhause im Museumsquartier.

  • Marina Abramovic in der Galerie Krinzinger

    Sie verharrte 75 Tage schweigend auf einem Stuhl im New Yorker Museum of Modern Art, kämmte sich die Haare, bis die Kopfhaut blutete, warf sich mit voller Wucht immer und immer wieder gegen einen Tiefgaragenpfeiler. Die Kunstwelt verdankt Marina Abramovic Performances so spektakulär wie schwer verdaulich. In den 1970er Jahren, als die internationale Body-Art den Körper zum Material der Kunst machte, schockierte Marina Abramovic mit schonungslosen Selbstentblößungen und Selbstgeißelungen. Bereits damals arbeitete die gebürtige Serbin mit der österreichischen Galeristin Ursula Krinzinger zusammen. 1975 fand eine legendäre Performance der 29-jährigen Marina Abramovic in der Galerie Krinzinger statt. Diese befand sich damals in Innsbruck. Die fotografische Dokumentation dieser Performance mit dem Titel "Thomas Lips" wurde nun im Archiv der Galerie gefunden. Bis 18. Februar ist der Sensationsfund - parallel zur großen Marina-Abramovic-Personale in der Albertina modern - zu sehen.

  • Autor Boualem Sansal in Berlin

    Der Schriftsteller Boualem Sansal war 361 Tage in Algerien inhaftiert. Im November 2025 kam der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels von 2011 frei. Auch dank eines Gnadengesuchs des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Der empfängt Sansal heute Abend in Berlin. Jan Ehlert hat den algerisch französischen Schriftsteller dort getroffen.

  • "The Space Between": Fotoarbeiten in Graz

    "The Space between" - den Zwischenräumen widmen Klara Källström und Thobias Fäldt ihre gemeinsame Ausstellung in der "Camera Austria", dem Grazer Kunstraum für Fotografie als Medium für zeitgenössische Kunst. Gezeigt wird darin ein Querschnitt aus Arbeiten der letzten 15 Jahre des schwedischen Künstlerpaars, das den Blick stets auf das scheints Unsichtbare in ihren Foto-Arbeiten lenkt. Aus Graz berichtet Sylvia Andrews.

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