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Billa, Spar, Hofer und Lidl wegen Rabatten vor Gericht
24. Jänner 2026, 11:40
Minus 25 Prozent, minus 30 Prozent und noch mehr: Jede Woche werben die Supermärkte mit üppigen Rabatten. Was nach großer Ersparnis klingt, entpuppt sich aber des Öfteren als Mogelpackung, kritisieren Verbraucherschützer: Die Supermärkte ließen die Rabatte größer wirken, als sie wirklich sind. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat nun die vier größten Supermarktketten Billa, Spar, Hofer und Lidl geklagt. Ziel ist eine Unterlassungsanordnung, bei der künftige Verstöße mit bis zu 100.000 Euro pro Tag bestraft werden können.
Halbierte Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel: Wie viel kommt wirklich an?
Die Regierung will ab dem Sommer die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Lebensmittel halbieren. Die Maßnahme soll Haushalte entlasten - doch wie sozial treffsicher ist sie wirklich? "Help" fragt, wer profitiert, ob die Preissenkung bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommt und welche Erfahrungen andere Länder damit gemacht haben.
Parkplatzabzocke: Neue Regeln, neue Tricks
Neue gesetzliche Regeln sollen Konsumentinnen und Konsumenten vor überhöhten Forderungen rund ums falsche Parken schützen. Gerichtsgebühren und Anwaltskosten bei Besitzstörungsklagen wurden deutlich gesenkt. Ziel ist es, den finanziellen Druck zu reduzieren, der bislang häufig mit außergerichtlichen Zahlungsaufforderungen verbunden war. Doch einzelne Unternehmen versuchen offenbar weiterhin, über andere Wege Geld zu verlangen. Im Zentrum stehen hier vor allem zwei Unternehmen des bekannten Abmahners Stefan Saverschel: die Besitzwacht GmbH und das Inkassobüro Vindobona. Betroffene berichten von zusätzlichen Schadenersatzforderungen Monate nach einer bezahlten Besitzstörung, etwa für angebliche Bewachungs- oder Überwachungskosten.
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