Zelda Weber

MARKUS MORIANZ

Spielräume

Mit Stacheln und Kanten

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Zelda Webers zweites und Sibylle Kefers achtes Album

Die eigene Stimme haben sie beide gefunden. Die Wiener Musikerin Sibylle Kefer bleibt auf ihrem neuen Album "ma wü vü" ganz bei sich und öffnet Räume zum Nach- und Mitdenken. Ihr 2023 veröffentlichtes Album "hoid" beeindruckte das Publikum und Presse gleichermaßen und landete in den Jahrescharts der Wiener Stadtzeitung Falter auf Platz drei.

Die neue Sammlung von 14 Songs schwingt zwischen feinjustierter Introspektion und dialektaler Direktheit, Kefer hat eine ganz eigene Klangsprache, die sich gegen Schubladisierung wehrt.

Die junge Singer-Songwriterin Zelda Weber legt mit "Rose Thorne" ihr zweites Album vor und gibt sich ein wenig stacheliger als auf ihrem gefeierten Debüt "Crude" 2023. Damals galt sie auch wegen ihrer Stimme als "the new big thing", wie es im Pressetext heißt. Der Duktus ihrer Gesangskünste erinnerte "Die Presse" nicht ganz zufällig an Amy Winehouse", im "profil" erkannte man "Musik, die von Retro-Charme lebt, aber geradewegs in die Zukunft blicken lässt" und sie bekam den Hubert von Goisern Nachwuchspreis.

Seit ihrem Debüt spielte Zelda Weber knapp achtzig Konzert - von intimen Club-Gigs bis zu Festivalbühnen. Noch lebt die in Köln geborene Künstlerin in Wien, aber London als einer der wichtigsten internationalen Musikstandorte scheint mit dem neuen Album in greifbarer Nähe.

Sendereihe

Gestaltung

  • Astrid Schwarz