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Europa-Journal
Slowakei, Italien, Tschechien, Griechenland
Slowakei: Acht Jahre danach +++ Italien: Der lange Schatten des Faschismus +++ Tschechien: Good Bye, Lenin! +++ Griechenland: Print lebt
30. Jänner 2026, 18:25
Slowakei: Acht Jahre danach
Beinahe acht Jahre ist der Mord an dem Journalisten Ján Kuciak und seiner Partnerin Martina Kusnírová her. Diese Woche hat ein neues Gerichtsverfahren begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Millionär Marián Kocner vor, mit einer Komplizin den Mord am Investigativ-Journalisten bestellt und bezahlt zu haben. Wie hat der Fall Kuciak die Slowakei verändert und wie steht es um kritischen Journalismus und Meinungsfreiheit heute, darüber spricht der Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký.
Italien: Der lange Schatten des Faschismus
In Italien stehen bis heute zahlreiche faschistische Denkmäler - ohne relativierende oder ergänzende Erklärung vor Ort. Paradebeispiel ist der Mussolini-Obelisk in Rom mit der Aufschrift "Mussolini Dux", auf Deutsch "Mussolini Führer". Erklärende Tafeln oder Kunstprojekte sollen derartige Monumente ergänzen, das will zumindest der Gemeinderat. Wie realistisch eine solche Umsetzung ist, hat Bernt Koschuh recherchiert.
Tschechien: Good Bye, Lenin!
Tschechien hat sowjetischen Souvenirs in Touristenläden schon länger den Kampf angesagt. Seit Anfang Januar ist der Verkauf von Fell-Mützen mit Hammer und Sichel oder Lenin-Devotionalien offiziell verboten. Im tschechischen Recht werden Kommunismus und Nationalsozialismus nun gleichgestellt und Propaganda für diese Ideologien bestraft. Marianne Allweiss berichtet aus Prag.
Griechenland: Print lebt
Das digitale Zeitalter bringt viele Herausforderungen für traditionelle Printmedien. Allen Schwierigkeiten zum Trotz hält sich in Athen seit 20 Jahren die einzige deutschsprachige Zeitung. Gegründet von einem Österreicher und einem Deutschen ist die "Griechenland Zeitung" bis heute erfolgreich, erst kürzlich wurde die 1000. Ausgabe gedruckt. Rodothea Seralidou hat die Redaktion in Athen besucht.
Moderation: Miriam Beller
