Garten der Villa von Peter Alexander in Döbling

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Vererbtes Land

Warum Vermögen in Österreich nicht in Bewegung kommt

Vermögen ist in Österreich sehr ungleich verteilt. Während die obersten 10 Prozent der Haushalte etwas mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens halten, besitzen die unteren 50 Prozent nur rund 4 Prozent. Das zeigt die aktuelle Auswertung der Österreichischen Nationalbank, die seit 2010 das Vermögen der privaten Haushalte erhebt. Die hohe Vermögensungleichheit kommt zu einem großen Teil durch Erbschaften und Schenkungen zustande. Je vermögender eine Person ist, desto wahrscheinlicher hat sie Teile ihres Vermögens geerbt, umso höhere Summen hat sie geerbt. Das zeigt sich besonders beim Immobilienmarkt. Erbinnen und Erben besitzen deutlich häufiger eine Immobilie als Nicht-Erben. In den kommenden Jahren wird sich das jährliche Erbvolumen fast verdoppeln. Was bedeutet das für Vermögen und Immobilienbesitz in Österreich?

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