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Alte Bakterien, gefrorene Gedanken

In einer Eishöhle haben Forscher uralte Bakterien entdeckt, die bei der Entwicklung von Antibiotika helfen könnten; Auch die Gedanken können "einfrieren": warum wir bei Kälte langsamer reagieren

Alte Bakterien könnten bei der Entwicklung moderner Antibiotika helfen

In einer Eishöhle in Rumänien haben Forscher 5000 Jahre alte Bakterien entdeckt. Sie haben beunruhigende Eigenschaften: sie sind gegen mindestens 10 moderne Antibiotika resistent - das heißt, im Fall einer Infektion wären diese Antibiotika wirkungslos. Wie gefährlich können diese Bakterien dem heutigen Menschen werden? Und worin liegt der Nutzen dieser Entdeckung?

Gestaltung: Raphael Krapscha


Auch die Gedanken können "einfrieren": warum wir bei Kälte langsamer reagieren

Von der Eishöhle in Rumänien nun zu den frostigen Temperaturen, die auch hierzulande an vielen Orten noch herrschen. Denn die wirken sich auch auf unser Gehirn aus, wie eine aktuelle Studie zeigt, an der die Uni Innsbruck sowie Südtiroler Forschende beteiligt sind: bei Minusgraden friert das Denken buchstäblich ein.

Gestaltung: Miriam Steiner

Dieser Effekt ist aber glücklicherweise nur kurzfristig - sobald die Umgebungstemperatur steigt, taut auch die Denkleistung sozusagen wieder auf.

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