"Replay" von Jordan Mechner, Darstellung einer Comicseite (Ausschnitt)

VERMES VERLAG

matrix - computer & neue medien

Prince of Persia: Eine Fluchtgeschichte aus Wien

Wie zwei Gemälde von Adolf Hitler einer jüdischen Familie die Flucht aus Wien finanzierten und wie dadurch ein weltbekanntes Computerspiel entstanden ist.

Das Kultspiel "Prince of Persia" aus dem Jahr 1989 hat die Computerwelt mit seinen realistischen Animationen revolutioniert. Es wurde weltberühmt und ist bis heute populär. Nicht zuletzt, weil es immer weiterentwickelt wurde. Meist geht es darum, dass ein persischer Prinz das Land gegen Bösewichte verteidigen und schöne Prinzessinnen befreien muss. Das Game inspirierte sogar Hollywood zu einem gleichnamigen Blockbuster, der 2010 in die Kinos kam.

Was hingegen kaum jemand weiß: Das Spiel, oder genauer gesagt: sein Entwickler Jordan Mechner, hat etwas mit Österreich und einer düsteren Vergangenheit zu tun. Mechner entstammt einer jüdischen Familie, die 1938 vor den Nazis aus Wien geflohen ist. Seine dramatische Familiengeschichte hat der Spiele-Entwickler jetzt als Graphic Novel veröffentlicht. Ingo Hasewend hat Jordan Mechner in Paris getroffen.
Eine Kooperation mit dem Onlinemedium jetzt.at. Am 27. Februar spricht Ingo Hasewend bei einer öffentlichen Veranstaltung im Wiener Funkhaus mit Jordan Mechner.

Filmemachen mit dem Smartphone

Im Jahr 1999 sorgte der Horrorfilm "The Blair Witch Project" für großes Aufsehen. Ein Großteil des Films war mit - damals noch neuartigen - digitalen Camcordern gedreht worden, was grobkörnige Bilder erzeugte, die wiederum die psychologische Grundstimmung des Films mit seiner latenten Unsicherheit und diffusen Bedrohung verstärkte. Aber auch abseits von Horrorfilmen setzen Filmemacher gerne neue Kameramodelle ein, um damit auch neue Arten von Bewegtbildern zu kreieren. Mobiltelefone mit ihren eingebauten und von Jahr zu Jahr leistungsstärkeren Kameras finden immer öfter das Interesse von Filmemachern. Richard Brem hat sich für "Matrix" in diesem Bereich der "Mobile Movies" umgesehen und sich auch das aktuellste Beispiel für einen mit Handykameras gedrehten Film angesehen.

Service

Buchtipp:
Jordan Mechner, "Replay. Erinnerungen einer entwurzelten Familie", Vermes-Verlag

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