ORF/URSULA HUMMEL-BERGER
Journal-Panorama
Sprungbrett oder Armutsfalle?
Was die Einschränkung des Zuverdienstes bringt
23. Februar 2026, 18:25
Wer Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezieht, darf seit Anfang des Jahres keinem geringfügigen Nebenerwerb mehr nachgehen. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel - und so ist es auch hier. Doch die Fälle, in denen weiter dazuverdient werden darf, sind restriktiv abgesteckt. Das macht das Ganze nochmals komplizierter und sorgt für große Verwirrung und Unsicherheit. Der Kreis der Betroffenen ist sehr divers. In den vergangenen Monaten haben vor allem Kunstschaffende auf die harten Konsequenzen aufmerksam gemacht, die durch diese Reform auf sie zukommen. Ihre Branche ist bei weitem nicht die einzige, die es tangiert.
Regierung und Arbeitsmarktservice versprechen sich Einsparungen und eine Arbeitsmarktbelebung. Die Politik beruft sich dabei auf Studien des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO. Eben diese Analysen zeichnen aber ein weitaus komplexeres Bild, zum Beispiel auch, was die Folgekosten dieser Neuregelung betrifft.
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- Daphne Hruby
