Lukas Lauermann

JULIA HAIMBURGER

Zeit-Ton

Das vierte Soloalbum von Lukas Lauermann

Cellistische Bohrkerne durch die Sedimente einer sich wandelnden Welt auf "Varve"

"Varve" bezeichnet die Sedimentierung in Seen und Meeren innerhalb eines Jahres. Nach diesem geologischen Phänomen, das einem Archiv klimatischer Veränderungen gleicht, hat der österreichische Cellist, Komponist und Arrangeur Lukas Lauermann sein viertes Soloalbum benannt. Eingebettet in ein Ensemble aus Tonbandgeräten und Kassettenrekordern, durchdringt Lukas Lauermann mit seinem Cello Schicht für Schicht einer sich wandelnden Welt, deren Sedimente sich aus Orgelklängen, Stimmproben und Geräterauschen zusammensetzen. Seine Kompositionen offenbaren sich in diesem Zusammenhang wie Bohrkerne, die Teil eines großen Ganzen sind. Auf der Suche nach Resonanz richtet Lukas Lauermann seine Aufmerksamkeit dabei auf "kleinste Unregelmäßigkeiten" und "subtile Verschiebungen, die mächtige Veränderungen auslösen können".

Service

Lukas Lauermann

Sendereihe

Gestaltung

  • Marie-Theres Himmler