DPA/SOEREN STACHE
Radiogeschichten
Siri Hustvedts "Ghost Stories"
"Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung". Von Siri Hustvedt. Ins Deutsche übersetzt von Uli Aumüller, Grete Osterwald
30. März 2026, 11:05
Siri Hustvedt und Paul Auster galten als das Schriftsteller-Traumpaar New Yorks. Sie führten 43 Jahre eine geradezu symbiotische Beziehung - bis zu Austers Tod im April 2024.
Der Verlust der großen Liebe, der Welt, die nach seinem Tod für sie verschwunden ist, versucht die trauernde Siri Hustvedt begreifbar zu machen. Ehrlich und intim, scharfsinnig und klug schreibt sie persönliche wie politische Texte über Verlust, Trauer und Liebe. Daneben finden sich in dem Buch "Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung", Briefe an Freundinnen und Freunde, Tagebucheinträge und Notizen. All das durchzogen von einem feinen Humor. Besonders berührend - die Briefe Pauls an seinen Enkel Miles. Siri Hustvedt, die von Paul Auster immer wieder als die intellektuelle Person im Haushalt definiert wurde, lebt mit einem Geist. Auf dem Sterbebett hat Paul Auster ihr versprochen, als Geist zurückzukehren.
Service
Siri Hustvedt, "Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung", Übersetzung von Uli Aumüller, Grete Osterwald
Hörbuch (Erzähler: Eva Mattes, Heikko Deutschmann), Argon Verlag
Sendereihe
Gestaltung
- Zita Bereuter
