Spielräume
Salam Music & Arts Festival 2026
Musik aus allen Richtungen mit Marie-Theres Himmler. Eine kaleidoskopische Rundschau durch die heurige Ausgabe des Salam Music & Arts Festivals in Wien
7. April 2026, 17:30
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist das Salam Music & Arts Festival ein Fixpunkt im Wiener Kulturkalender und widmet sich künstlerischen Positionen mit Bezug zur SWANA-Region (Südwestasien und Nordafrika). Von 17.-26. April 2026 lädt das Festival wiederum dazu ein, musikalische Traditionen neu zu hören und in gegenwärtige Kontexte zu stellen. Der tunesische Gastkurator Mohamed Ben Saïd erweitert dabei gemeinsam mit Festivalleiterin Katrin Pröll das Programm um neue Perspektiven und internationale Vernetzungen. Neben Konzerten öffnet Salam Music darüber hinaus erneut Räume für interdisziplinäre Formate, von Ausstellungen bis zu Künstlergesprächen.
In der heutigen Spielräume-Ausgabe werfen wir Schlaglichter auf ausgewählte Höhepunkte des vielfältigen Programms: Das Labess Trio rund um Nedjim Bouizzoul verbindet algerische Chaâbi-Elemente mit Einflüssen aus Flamenco, Rumba und globalen Straßenmusiktraditionen - ein vielstimmiger Sound zwischen Exil, Identität und Freiheit. Die in Wien lebende Oud-Spielerin und Sängerin Avin Ahmadi präsentiert ihre Debüt-EP "Liminal" und entfaltet mit ihrem Ensemble einen persönlichen, poetischen Klangkosmos zwischen persischer Tradition und improvisatorischer Offenheit. Und schließlich ist da die aus Kalifornien stammende Sängerin und Komponistin Sheherazaad, deren von Arooj Aftab produziertes Debütalbum eine radikal reduzierte Klangsprache entwickelt - südasiatische Vokalkunst von mikrotonaler Feinheit.
Service
Salam Music, 17.-26. April 2026
Sendereihe
Gestaltung
- Marie-Theres Himmler
