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Digitale Souveränität

Wie es Europa gelingt, weniger abhängig von US-Tech zu werden

Vergangenen Mai hat Donald Trump Microsoft angewiesen, das Emailkonto von Karim Khan zu blockieren. Khan war damals Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs und hatte einen Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu erlassen. Der Strafgerichtshof war wegen dieser Emailsperre tagelang in seiner Arbeit gehindert - und Trump zeigte, dass er per Dekret Organisationen, die auf US-Technologien laufen, quasi blockieren kann.

Für Europa war das ein Weckruf. Viele europäische Organisationen und Regierungen benutzen die Technologien großer US-Firmen, jetzt versuchen sie unabhängig zu werden und eigene digitale Lösungen aufzubauen. Die französische Regierung hat Ende Jänner etwa angekündigt, für Videokonferenzen nicht mehr die US-Software Zoom zu verwenden, sondern auf ein französisches Unternehmen umzusteigen.

Wie es in Europa um digitale Souveränität steht, was in diese Richtung schon passiert und ob es schnell genug geht - das fragen Irmi Wutscher und Julia Gindl in dieser Matrix-Ausgabe.

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