Negatives Smiley - Bewertung

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Negative Online-Bewertung ...

... - Wenn rechtmäßige Kritik zum Problem wird. Außerdem: Sonnencremes fürs Gesicht: Alle schützen gut ++ Warum Online-Bestellungen oft nachhaltiger sind

Ein Student aus Graz bucht einen Schwimmkurs, hat offene Fragen zu Preis und Ablauf - und bekommt statt einer Antwort gleich eine Buchungsbestätigung. Nachdem er seine Erfahrung wahrheitsgemäß und in höflicher Form in einer Ein-Stern-Bewertung auf Google schildert, folgt eine scharfe Reaktion des Anbieters, inklusive Androhung rechtlicher Schritte und eines Abmahnschreibens. Am Ende steht die Forderung: Bewertung löschen und 120 Euro zahlen.

Der Fall zeigt, wie schnell Konflikte rund um Online-Bewertungen eskalieren können - selbst dann, wenn die Kritik sachlich und zulässig ist. Help-Jurist Sebastian Schumacher erklärt, wo die rechtlichen Grenzen liegen und warum Betroffene in solchen Situationen Ruhe bewahren sollten.


Sonnencremes fürs Gesicht: Alle schützen gut

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat zwölf Sonnencremes speziell für das Gesicht mit Lichtschutzfaktor 50 und 50+ getestet. Die Gesichtscremes sind leichter formuliert, lassen sich besser auftragen, ziehen rascher ein und sind weniger stark parfümiert als herkömmliche Sonnenschutzmittel. Die Preise der Produkte aus Drogerie, Supermarkt, Apotheke und Parfümerie lagen zwischen fünf Euro und 42 Euro pro 50 Milliliter. Erstmals wurde auch ein K-Beauty-Produkt untersucht. Das Testergebnis: Alle zwölf Sonnencremes halten den ausgelobten Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung ein. Unterschiede gab es bei den Inhaltsstoffen und der Anwendung.


Warum Online-Bestellungen oft nachhaltiger sind

Drei Jahre lang hat das deutsche Umweltbundesamt eine aufwändigen Studie zur Nachhaltigkeit im Online-Shopping durchgeführt. Das vielleicht überraschende Ergebnis: Online-Bestellungen können unter bestimmten Umständen CO2-sparender sein als für denselben Einkauf mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Schon eine fünf Kilometer lange Einkaufsfahrt mit dem eigenen PKW erzeugt 600 bis 1.100 Gramm CO2. Für eine Lieferung per Post dagegen fallen nur 200 bis 400 Gramm CO2 an; also im Schnitt weniger als die Hälfte. Doch auch beim Online-Shopping gibt es viele Aspekte, die man berücksichtigen kann, um seine Ökobilanz möglichst positiv zu halten.

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