Gedanken

Daniel Papst, Musiker & Fotograf

"Musik und Fotografie leben von Improvisation und Präzision zugleich". Wenn Bilder klingen. Daniel Pabst spürt der verborgenen Harmonie von Fotografie und Musik nach.

Daniel Pabst verbindet zwei Welten: Als Fotograf fängt er architektonische Strukturen und urbane Landschaften ein, als Musiker experimentiert er mit Jazz, elektronischen Klängen und avantgardistischen Kompositionen. "Eine grundlegende Motivation mich mit Musik und Fotografie zu beschäftigen, ist eine in sich schlüssige, authentische Sprache zu entwickeln, die es möglich macht meine Perspektive auf, für mich bewegende Themen zu vermitteln", sagt der 1971 geborene Wiener. Seine künstlerische Laufbahn begann früh: er arbeitete als Fotograf in der Galerie seines Vaters, der renommierten Galerie Michael Pabst in München, die sich auf Kunst des 20. Jahrhunderts spezialisiert hat. Neben seiner Tätigkeit als Kunstsammler entwickelte Pabst seine beiden großen Leidenschaften: Fotografie und Musik. Das fotografische Werk von Daniel Pabst konzentriert sich auf Architektur, insbesondere auf brutalistische Bauten und geometrische Strukturen.

Seine Bilder zeichnen sich durch eine reduzierte, fast minimalistische Ästhetik aus, die die rohe Schönheit von Beton und geometrischen Formen hervorhebt. Pabst selbst bezeichnet seine Arbeit als "performative photography" mit surrealistischen Elementen.

Parallel zur Fotografie studierte Daniel Pabst Jazz-Gitarre und Jazz-Komposition. Er war in zahlreichen Musik- und Kunstprojekten involviert und trat bei renommierten Festivals auf. 2011 veröffentlichte er sein Debütalbum. Im Vormonat erschien unter dem neuen Projektnamen POL TONIN sein neues Album "New Home".

Sendereihe

Gestaltung

  • Gerhard Hafner