"Alessandro nell’Indie", Szenenausschnitt, MusikTheater an der Wien

MARCO SOMMER

Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

Cencic inszeniert "Alessandro nell'Indie"

Travestieoper aus dem barocken Rom: Der österreichische Sänger, Regisseur und künstlerische Leiter des Festivals "Bayreuth Baroque" Max Emanuel Cencic zeigt eine seiner gefeierten Inszenierungen im MusikTheater an der Wien.

Als erfolgreicher Countertenor, Regisseur, Produzent und Festivalleiter zählt Max Emanuel Cencic zu den zentralen Protagonisten der Barockopern-Szene. Als Mitgründer und künstlerischer Leiter des Festivals "Bayreuth Baroque" holt er seit 2020 alljährlich Bühnenstars wie Franco Fagioli, Bruno de Sá oder Julia Leshzneva ans Markgräfliche Opernhaus, seine Inszenierungen von Opernraritäten aus dem 18. Jahrhundert sorgen für begeisterte Kritiken. So auch Leonardo Vincis "Alessandro nell'Indie", eine Koproduktion, die nun im MusikTheater an der Wien zu sehen ist. Aus dem Indien-Feldzug Alexander des Großen entspinnt sich eine Tragikomödie, die Geschlechterrollen auf den Kopf stellt.
Aus welchen historischen Gründen er seine Inszenierung rein männlich besetzt hat, und wie er dennoch die Illusion eines erotisch aufgeladenen Machtkampfs zwischen Männern und Frauen herstellt, darüber spricht Max Emanuel Cencic im "Intermezzo" mit Sebastian Fleischer ebenso wie über seinen eigenen Werdegang und den (vermeintlichen) Barockopern-Boom der letzten Jahre.

Service

Podcast abonnieren

Sendereihe

Gestaltung