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Verehrt, doch nicht geliebt?
Ein Alceste-Jubiläum und Neues zu Christoph Willibald Gluck
16. April 2026, 14:05
Wenn es nicht gerade um Orpheus und Eurydike geht - da purzeln die Neuaufnahmen nur so, alle Jahre wieder, schön verteilt auf Italienisch und Französisch -, könnten die Opern von Christoph Willibald Gluck etwas mehr Aufmerksamkeit gut brauchen. Warum nicht den 250. Uraufführungs-Jahrestag der Pariser Version von Alceste zum Anlass nehmen? Alceste, für die sich Kirsten Flagstad und Maria Callas, Janet Baker und Anne Sofie von Otter stark machten? Speziell die nicht zur Handvoll Reformopern von Gluck gezählten Werke, Seria-Opern großteils für den Wiener Hof mit Titeln wie Ipermestra, Demofoonte oder Il trionfo di Clelia, lassen sich heute besser präsentieren als noch vor wenigen Jahren, dank diverser Arien-Kollektionen (zuletzt: Ann Hallenberg) und sogar Kompletteinspielungen (zuletzt: Alan Curtis). Bei Orfeo ed Euridice sind natürlich Countertenöre die Zugpferde, aktuell: Jakub Józef Orlinski. Und wir können französische Komponisten im Gefolge von Christoph Willibald Gluck kennenlernen, wie Jean-Baptise Lemoyne (Phèdre) und Johann Christoph Vogel (La Toison dOr).
Sendereihe
Gestaltung
- Chris Tina Tengel
