Andrea Heistinger
Vom Leben der Natur
Ein Menüplan für unsere Speisepflanzen
Die Gartenberaterin Andrea Heistinger spricht über den unterschiedlichen Nährstoff- und Düngebedarf von Gemüsebeeten in kleinen Parzellen.
20. April 2026, 08:55
Um im Gemüsegarten die Bodenfruchtbarkeit dauerhaft zu erhalten und sogar zu steigern, empfiehlt sich die Pflege des Bodens mit biologischen Maßnahmen. Zur Grundversorgung der Beete mit Nährstoffen eignen sich am besten Kompost und Wurmkompost aus einer Wurmkiste - vergleichbar mit einer ausgewogenen Vollwertkost beim Menschen. Hornspäne hingegen fördern als reiner Stickstoffdünger lediglich das Wachstum.
Gedüngt wird angepasst an den Nährstoffbedarf der Hauptkultur im jeweiligen Beet, der in verschiedenen Pflanzengruppen recht unterschiedlich ist. Bei Unterversorgung fällt die Ernte vor allem bei Fruchtgemüse kümmerlich aus, deutliche Überdüngung wiederum macht Pflanzen schädlings- und krankheitsanfälliger, verringert ihre Haltbarkeit oder verätzt gar ihre Wurzeln.
Düngemittel wie Mist, Kaffeesatz oder Asche sollten sehr bewusst dosiert werden. Schafwollpellets verbessern unter anderem auch die Wasserspeicherkraft des Bodens. Selbstgemachte Pflanzenjauchen, aber auch Maßnahmen wie harken oder mulchen fördern das Bodenleben, was für den Nährstoffaustausch entscheidend ist.
Gestaltung: Michaela Zehetner
Service
Gesprächspartnerin:
DIin Andrea Heistinger
Gartenberaterin, Autorin und Organisationsberaterin
Vorträge, Beratungen, Bücher unter
Andrea Heistinger
BÜCHER:
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