Alte Musik - neu interpretiert

Glüxam spielt Goldberg-Variationen

Wolfgang Glüxam, Cembalo.
Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen, BWV 988
(aufgenommen am 21. Mai 1999 im Kolomanisaal des Stiftes Melk im Rahmen der "Internationalen Barocktage Stift Melk" 1999)

Vor 270 Jahren, am 15. April 1756, starb Johann Gottlieb Goldberg, dessen Name untrennbar mit einem der faszinierendsten Werke der Musikgeschichte verbunden ist: den "Goldberg-Variationen" von Johann Sebastian Bach. Johann Gottlieb Goldberg - Cembalist und Schüler im Umfeld Johann Sebastian Bachs - gilt als jener Musiker, der die Variationen der Überlieferung nach erstmals vorgetragen haben soll. Ob Mythos oder historische Realität: Der Name Goldberg steht bis heute für die besondere Verbindung von technischer Brillanz und nächtlicher Konzentration, für Musik als geistige Wachheit und Trost zugleich.

Johann Sebastian Bachs "Aria mit verschiedenen Veränderungen" entfaltet aus einer schlichten, innigen Sarabande ein Universum an Charakteren: virtuose Läufe, tänzerische Leichtigkeit, strenge Kanons und Momentaufnahmen von berührender Intimität. Im Rahmen der "Internationalen Barocktagen Stift Melk", im Jahr 1999, interpretierte der Cembalist Wolfgang Glüxam dieses Werk mit Präzision und Poesie.

Sendereihe

Gestaltung

  • Gerhard Hafner