"Der Mann mit der kleinen Kamera"

ORF/HENGSTER FILMPRODUKTION

Dimensionen

Amateurfilm im Nationalsozialismus

"Der Mann mit der kleinen Kamera"

9,5 Millimeter-Filme machten es möglich: Familienaufnahmen im Garten. Spielende Kinder. Die Inszenierung des Privaten. Amateurfilmer und -filmerinnen widmeten sich in der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges vielfach den scheinbar unpolitischen Themen. Inwieweit entsprachen diese Bilder aber auch den Bildern der NS-Propaganda? Worum ging es Amateurfilmern schließlich bei Aufnahmen, die im Kriegseinsatz entstanden sind? Diese Fragen beantworten die Historikerin Michaela Scharf (Ludwig Boltzmann Institute for Digital History LBIDH in Wien und Historisches Institut der Universität Gießen), die zu österreichischen Amateurfilmen aus der Zeit des Nationalsozialismus geforscht hat, und Andreas Kurz, Autor und Filmemacher. Sein Dokumentarfilm "Der Mann mit der kleinen Kamera. Wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte", in gekürzter Fassung auf ORF ON zu sehen, ist Thema dieser Ausgabe des Open Space.

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  • Rosemarie Burgstaller