Mooses Mentula

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Radiogeschichten

Finnland zwischen Melancholie & Optimismus

"Die Fabrik". Von Mooses Mentula. Übersetzt von Stefan Moster. Es liest Christoph Radakovits.

Finnland in den 1940er Jahren - ein Land im Wiederaufbau nach dem Krieg. Der sensible Vilho hat in den Kämpfen einen Arm verloren und wird in seiner Erinnerung immer wieder von den traumatisierenden Erlebnissen heimgesucht. Gemeinsam mit seiner Frau Elsa ergreift er die Chance, vom bitterarmen Hinterland nach Toiviokoski zu ziehen, wo das Leben von der Arbeit in der Papierfabrik bestimmt wird.

Mooses Mentula zeichnet in "Die Fabrik" das Porträt einer Generation, die zwischen den Ruinen der Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft steht. Die Fabrik ist dabei mehr als nur Schauplatz. Sie ist das pulsierende Herz einer Welt, in der sich - aufgrund des Zusammenhalts der Menschen, die diese Gesellschaft bilden - ein Weg in eine bessere Zukunft aufzutun scheint. Ein packender Roman, der trotz der schweren Last, die die Vergangenheit mit sich bringt, von Optimismus und Aufbau in kargen Zeiten erzählt.

Mooses Mentula, geboren 1976 im Osten Finnlands, ist Schuldirektor und Schriftsteller. Sein Werk umfasst Erzählungen und mehrere Romane, die zum Teil auch auf Deutsch erschienen sind. Er lebt er in Tuusula, südlich von Helsinki.

Service

Mooses Mentula, "Die Fabrik". Übersetzt von Stefan Moster. Weidle Verlag, 2026.

Sendereihe

Gestaltung

  • Ulrike Leitner

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