Abstraktion in Blau und Rot

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Blaue Stunde

Blaue driftende LIVE-ESC-Stunde

Blaue Stunde LIVE aus dem ORF Studio im Eurovision Village am Wiener Rathausplatz

Sound Transmissions
von Studierenden des ELAK - Lehrgang für elektroakustische und experimentelle Musik an der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Elektronische Musik nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert - auch beim ESC - ein. War es früher noch Schlager, der das Feld dominierte, ist die Brücke ins 21. Jahrhundert längst geschlagen - oft von verspielten, jungen und nerdigen TüftlerInnen.

Am ehesten beweist das der britische Act des heurigen ESC: LOOK MUM NO COMPUTER. Hinter diesem Künstlernamen steckt der Multi-Instrumentalist und Content-Creator Sam Battle aus Kent. Er baut seine eigenen Synthesizer und Musikmaschinen, die er bei Live-Shows sowie auf seinen genreübergreifenden Platten spielt - und hat eine treue Fangemeinde in der weltweiten Synthesizer-Community.

Doch können wir noch einen weiteren Schritt gehen - ästhetisch, aber auch technisch wäre da noch vieles möglich, jetzt wo Geschmacksgrenzen nicht mehr festgezurrt scheinen. Ein Ort in Wien, wo an der Zukunft gebastelt wird ist das Future Art Lab der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dort ist das ELAK zu Hause - seit seiner Gründung im Jahr 1963 bildet dieser Lehrgang, ausgehend von elektronischem Klang, eine offene Plattform für vielfältige Kunstpraktiken, die sich von musikalischer Komposition über Sounddesign, intermediale Installationen und Performances erstrecken.

Angélica Castelló ist stellvertretende Lehrgangsleitung und Komponistin. Castelló bringt sogenannte Fixed Media Sounds und Aufnahmen von Studierenden mit ins Studio und präsentiert diese gemeinsam mit Hans Groiss.

Sendereihe

Gestaltung

  • Hans Groiss