Memo - Ideen, Mythen, Feste
Mennoniten in Österreich
Zu Besuch in einer freikirchlichen Gemeinde
25. Mai 2026, 19:05
Den niederländischen Reformator Menno Simons (1496 - 1561) führt sie bis heute im Namen: die Mennonitische Freikirche. Unter dem Dach der "Freikirchen in Österreich" ist sie seit 2013 in Österreich staatlich anerkannt. Die Reihe "Memo" lädt am Pfingstmontag zu einem Besuch in einer ihrer fünf Gemeinden ein.
Menno Simons (in Witmarsum, in Friesland geboren) war zuerst katholischer Priester, bevor er sich 1536 der "Täuferbewegung" angeschlossen hat. Eines ihrer wesentlichen Anliegen war die "Glaubenstaufe" im Erwachsenenalter statt der "Kindstaufe" kurz nach der Geburt.
Neben der lutherischen und der helvetischen Tradition gelten die Täufer (auch "Wiedertäufer" genannt) als die dritte Säule der Reformation, die aufgrund ihrer Radikalität den brutalsten Verfolgungen ausgesetzt gewesen ist. In Österreich wurde die erste Mennoniten-Gemeinde erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Linz gegründet. Heute zählt die Bewegung 400 getaufte Mitglieder in fünf Gemeinden. Weltweit gibt es ungefähr zwei Millionen Mennonitinnen und Mennoniten.
Sendereihe
Gestaltung
- Markus Veinfurter
