Kulturjournal

"Crudo" ++ "Ticket ins Leben" ++ Apollon Foyers

Olivia Laings Roman "Crudo" als Reaktion auf eine Zeit der Umbrüche
Französische Komödie "Ticket ins Leben" über Lebensmut und Lebensmüdigkeit
Die Bayerische Staatsoper als "Dritter Ort"

Beiträge

  • Olivia Laings Roman "Crudo"

    2017 war ein Jahr der Umbrüche, denn es war das erste Amtsjahr von Donald Trump als U.S.-Präsident, das Jahr der Brexit-Verhandlungen in Großbritannien und das Jahr einer immer aggressiver werdenden Fremdenfeindlichkeit. Olivia Laing hat über den Sommer 2017 einen autofiktionalen Roman der besonderen Art geschrieben: "Crudo" heißt das Buch, italienisch für "roh", und dieser Titel ist Programm.

  • Film: Ticket ins Leben

    Was tut man, wenn man lebenslang mit Leidenschaft einen Beruf ausgeübt hat und das dann aufgrund unglücklicher Umstände im Alter, etwa gesundheitlicher Probleme, nicht mehr kann? Mit dieser Frage hat sich der französische Regisseur Jean-Pierre Ameris nicht nur persönlich intensiv beschäftigt, sondern seine Erkenntnisse in einer Komödie umgesetzt. "Ticket ins Leben", so der Filmtitel, behandelt auch das in Frankreich nach wie vor rechtlich umstrittene Thema Sterbehilfe.

  • Die Apollon Foyers in der Bayrischen Staatsoper

    Opernhäuser sind außerhalb der Vorstellungen üblicherweise geschlossen. Mit Führungen oder Sonderveranstaltungen kann man sie auch außerhalb der Opernabende besuchen. Für den Intendanten der Bayerischen Staatsoper Serge Dorny viel zu wenig. Er lädt seit kurzem jeden Freitag von 11 bis 17 Uhr zu den sogenannten Apollon-Foyers ein. Besucher können die Prunkräume besuchen, dort Zeit verbringen, sich über die Inszenierungen des Hauses informieren und einiges mehr. Damit will die Staatsoper einen weiteren sogenannten Dritten Ort in München anbieten.

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