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Im Gespräch
Claudia Rapp, Byzantinistin
Im Gespräch mit Birgit Dalheimer
12. Juni 2026, 16:05
Schon in der Schule begeisterte sie sich für alt-Griechisch und die Geschichte Ostroms. Später traf sie sich regelmäßig zu Debattierclubs auf Latein. Seither beschäftigt sich Claudia Rapp mit der Geschichte von Byzanz. Zuerst fast zwanzig Jahre in den USA, dann kam sie 2011 nach Wien, für sie das "Schlaraffenland" ihres Forschungsgebiets, wegen des wissenschaftlichen Umfelds einerseits, und wegen des riesigen Schatzes an alten Handschriften in der Nationalbibliothek andererseits. Heute ist Claudia Rapp Professorin für Byzantistik und Neogräzistik an der Universität Wien und leitet die Byzanzforschung am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Und sie ist Direktorin eines großen Forschungsprojekts, das sich mit dreitausend Jahren Kultur- und Machtveränderungen in Eurasien beschäftigt. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer spricht sie über alte Schriften und Sprachen, darüber, wie KI ihre Forschung verändert - und darüber, wie der historische Blick auf das Kommen und Vergehen von Kulturen, Dynastien und Weltreichen helfen kann, die Gegenwart einer sich neu ordnenden Welt besser zu verstehen.
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- Birgit Dalheimer
