Vorgestellt

Marc Sabbah mit Bach, Cedric Tiberghien mit Beethoven

Marc Sabbah spielt Bachs Cellosuiten auf der Bratsche, Cedric Tiberghien widmet sich sämtlichen Variationen von Beethoven, Ligeti und Kurtág.

"Alle guten Dinge sind drei." Das denkt sich der französische Pianist Cédric Tiberghien. Mit seinem dritten Album beschließt Tiberghien seine Auseinandersetzung mit Beethovens Variationskunst. Diesmal im Fokus stehen Variationswerke wie die 8 Variationen C-Dur WoO 72, aber auch der absolute Höhepunkt von Beethovens Variationsschaffen: die Diabelli-Variationen. Tiberghien ergänzt das Programm mit György Ligetis "Musica ricercata" und einer Auswahl aus "Játékok" von György Kurtág.
Tiberghiens ersten beiden Ausgaben wurden von der Presse gefeiert, und auch mit diesem Album legt Tiberghien wieder eine gelungene Einspielung vor - wie ein Chamäleon wechselt er mit jeder Variation die Klangfarbe.

"Alle guten Dinge sind unendlich." Das könnte man angesichts der Fülle an Einspielungen von Bachs Cellosuiten meinen - mit Marc Sabbah kommt nun eine weitere hinzu. "Meine eigene interpretatorische Reise mit diesen sechs Suiten gehört zu den erfüllendsten und zugleich anspruchsvollsten Erfahrungen meines Lebens", schreibt Sabbah im Booklet.
Hörenswert ist sicherlich Sabbahs musikalische Herangehensweise an die Suiten. Sabbah erfindet sie zwar nicht neu, rückt sie aber in ein anderes Licht, und genau das ist das Spannende daran.

Service

Aktuelle Aufnahmen:

"Sämtliche Variationen für Klavier Vol. 3"
Musik von Ludwig van Beethoven, György Ligeti, György Kurtág
Ausführende: Cedric Tiberghien (Klavier)
Label: harmonia mundi

"6 Suiten für Cello BWV 1007 - 1012"
Musik von Johann Sebastian Bach
Ausführende: Marc Sabbah (Viola)
Label: Prospero

Sendereihe

Gestaltung

  • Daniela Fietzek