Ambiente - von der Kunst des Reisens

250 Jahre USA. Teil 2

Landsitze der ersten US-Präsidenten und US-Army-Museum in Virginia: George Washington, Thomas Jefferson und James Madison zählen zu den Gründungsvätern der Vereinigten Staaten. Alle drei spielten jeweils eine entscheidende Rolle bei der Gründung des Landes

Washington war der Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee. Jefferson gilt als Hauptautor der Unabhängigkeitserklärung und Madison ist als "Father of the Constitution" bekannt für seine führende Rolle bei der Ausarbeitung der US-Verfassung. Zudem handelt es sich um den ersten, dritten und vierten Präsidenten der USA. Im US-Bundesstaat Virginia lässt sich auch auf ihren früheren Landsitzen Mount Vernon (Washington), Monticello (Jefferson) und Montpelier (Madison) in die Historie rund um die Geburt der Vereinigten Staaten von Amerika eintauchen. Dabei werden auch unangenehme Dinge wie die Verdrängung der indigenen Bevölkerung oder die Sklavenimporte aus Afrika aufgearbeitet.

Auch die Schattenseiten der Gründerväter der USA werden offensichtlich. Trotz der von ihnen propagierten "Bill of Rights", die unter anderem die Gleichheit aller Bürger propagierte, war keiner bereit, die Sklaverei aufzugeben. Diese lange Zeit ungelöste Frage war auch einer der Auslöser des "Civil War", des Sezessionskriegs (1861-1865) zwischen Nord- und Südstaaten. Das bis heute die amerikanische Gesellschaft belastende Thema kommt auch in Virginias Hauptstadt Richmond zur Sprache, wenn der TV-Moderator Gary L. Flowers auf seiner Tour "Walking the Ward" an den ehemaligen Auktionshäusern vorbeiführt, wo afroamerikanische Sklaven zum Verkauf angeboten wurden. Gleich in der Nähe von Mount Vernon lässt sich wiederum im "National Museum of the United States Army" die Geschichte und Gegenwart der US-Armee erkunden. Edgar Schütz hat anlässlich 250 Jahre USA eine Erkundungstour unternommen.

Gestaltung: Edgar Schütz
Redaktion: Ursula Burkert

Service

Reisen mit Ö1-Podcast abonnieren

Sendereihe

Gestaltung

  • Edgar Schütz