KI-generiertes Bild: Die Krankenschwester Emily Hart

KI-GENERIERTES BILD

matrix - computer & neue medien

Wenn der KI-Chatbot uns manipuliert

Wie Desinformationsforscher gegen verborgene Meinungsmache kämpfen

Im Frühjahr sorgte die US-amerikanische MAGA-Influencerin Emily Hart für Aufregung. Denn, wie das Tech-Magazin "Wired" enthüllte: die blonde Krankenschwester, die da auf ihren Social-Media-Kanälen gegen Migranten und woke Ideologie wetterte, gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Sie war KI-generiert, ins Leben gerufen von einem indischen Studenten, der mit dieser Kunstfigur Geld verdienen wollte. Und diese KI-Influencerin ist kein Einzelfall. Gerade rechtsextreme Gruppen setzen mitunter auf weibliche Social-Media-Figuren, um den aggressiven Botschaften ein sanftes Gesicht zu geben.

Generative KI könnte die Methoden von politischer Manipulation von Grund auf verändern, das betrifft insbesondere KI-Chatbots, die von politischen Akteuren darauf trainiert werden könnten, uns zu manipulieren. Für Desinformationsforscher stellt das eine große Herausforderung dar. Denn bisher wurde Desinformation meist auf Social Media verbreitet, war also öffentlich sichtbar. Jetzt verlagert sich das Problem mit den KI-Chatbots ins Private. Ulla Ebner berichtet über verborgene Meinungsmanipulation durch künstliche Intelligenz.

Service

Mimikama - Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch
t8y - Projekt "Poisoning Reality"

Browserverlauf #1: MAGA-Influencerin war KI-Fake
Browserverlauf #2: Warum eine Motte namens Neopalpa Donaldtrumpi gruselige Einblicke in die Manipulierbarkeit von LLMs gibt

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