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Radiokolleg

Jenseits von gestreichelt und geschlachtet (1)

Zur Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung

Das "Radiokolleg" beleuchtet neue Entwicklungen und Denkansätze im vielfältigen Verhältnis von Mensch und Tier und berichtet dabei unter anderem über stolze Totemtiere und "arme Schweine", totalitäre Ameisengesellschaften, den Horror der Massentierhaltung und das "Internet der Tiere", in dem Menschen und Tiere in Zukunft in einen neuen, technisch vermittelten Dialog treten sollen.

Zur "Natur des Menschen" gehört sein Selbstverständnis, dass er eine Sonderstellung innerhalb der Natur einnimmt. Die Entwicklung von Mensch und Tier verlief jedoch über lange Dauer gemeinsam und der Mensch trägt sein tierisches Erbe immer noch in sich, etwa in Form des sogenannten "Reptiliengehirns", das auch beim modernen Menschen immer noch blitzartig über die Reaktion auf potenziell gefährliche Situationen entscheidet. Tiere haben die Menschheit seit ihren Ursprüngen begleitet und fasziniert - schon die Höhlenmalereien der Vorzeit geben Zeugnis davon. Das Tier als Faszinosum lässt sich auch heute noch feststellen, etwa in der Automarke mit dem sich aufbäumenden Pferd als Logo oder dem Energiedrink, dessen Farbe dem Blut eines Stiers ähnelt.

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  • Richard Brem