Ein speziell entwickeltes, tragbares kryogenes Penningfallen-Gerät, das mit einer Wolke aus 92 Antiprotonen gefüllt ist, wird während einer erfolgreichen Testfahrt des weltweit ersten Transportsystems für Antimaterie auf einen Lastwagen verladen.

APA-IMAGES/AFP/FABRICE COFFRINI

Dimensionen

Exotenteilchen auf Dienstreise

Unterwegs mit Antimaterie

Antimaterie ist ein Spiegelbild der herkömmlichen Materie. Sie besteht aus Teilchen, die genauso schwer sind, aber eine umgekehrte Landung besitzen. Aus Elektron wird Positron. Auf natürlichem Weg entsteht Antimaterie nur sehr selten, aber in einem Experiment lässt sie sich gezielt herstellen, etwa am Genfer Kernforschungszentrum CERN. Dort gingen vor kurzem 92 der flüchtigen Antimaterieteilchen auf Reisen - eine Weltpremiere. Der Transport an einen anderen Ort könnte helfen, eines der größten Rätsel des Universums zu lösen: Warum gibt es mehr Materie als Antimaterie? Oder allgemeiner gefragt: Warum gibt es in unserem Kosmos eigentlich etwas und nicht vielmehr nichts?

Gestaltung: Frank Grotelüschen (Übernahme Deutschlandfunk 2026)

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