SEMPEROPER DRESDEN/ERWIN DÖRING
Felix Mendelssohn Bartholdy: "Elias", Oratorium op. 70
Mendelssohn: Elias
Sächsische Staatskapelle Dresden, Dirigent: Daniele Gatti; Sächsischer Staatsopernchor Dresden Rosalia Cid, Sopran; Michèle Losier, Mezzosopran; Daniel Behle, Tenor; Georg Zeppenfeld, Bass
(aufgenommen am 30. März in der Semperoper Dresden)
15. August 2026, 19:30
Die Palmsonntags-Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden blicken auf eine lange Tradition zurück. In diesem Jahr stand Felix Mendelssohn Bartholdys Mendelssohns "Elias" auf dem Programm, aufgenommen in der Dresdner Semperoper. Nach dem Erfolg des Oratoriums "Paulus" arbeitet Mendelssohn über mehrere Jahre an einem weiteren geistlichen Werk. Ein zunächst geplantes "Petrus"-Oratorium verwirft er zugunsten des "Elias", der 1846 im Auftrag des Birmingham Music Festival entsteht. Während sich der "Paulus" stärker an der Tradition Bachs orientiert, knüpft "Elias" deutlicher an die Oratorien Händels an.
Im Zentrum des Werks steht die alttestamentliche Figur des Propheten Elias. Mendelssohn gestaltet das Oratorium als dramatische Handlung mit stark theatralischen Zügen. Daniele Gatti dirigiert die Sächsische Staatskapelle Dresden und den von Jan Hoffmann einstudierten Sächsischen Staatsopernchor Dresden. Die Solopartien übernehmen Rosalia Cid, Michèle Losier, Daniel Behle und Georg Zeppenfeld in der Titelrolle. Das Werk wird seit seiner Uraufführung 1846 in Birmingham regelmäßig aufgeführt und zählt zu den bedeutenden geistlichen Chorwerken des 19. Jahrhunderts.
Sendereihe
Gestaltung
- Rudolf Aigmüller
