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Im Fokus - Religion und Ethik
Kämpfer zwischen den Fronten
Francisco Galan - Ein Kämpfer zwischen den Fronten, Teil 3 einer Kolumbienreportage +++ Junge Afrikaner:innen auf Innovationskurs - Reportage über das SINA-Village in Uganda +++ Moderation: Johannes Kaup
19. August 2026, 16:05
Francisco Galan - Ein Kämpfer zwischen den Fronten, Teil 3 einer Kolumbienreportage
Junge Afrikaner:innen auf Innovationskurs, Reportage über das SINA-Village in Uganda
Nach mehr als einem halben Jahrhundert Krieg gelang in Kolumbien ein Friedensabkommen, im Zuge dessen die größte Guerillagruppe FARC ihre Waffen abgab. Ihre Kämpfer sollten wieder in die Gesellschaft integriert werden und gleichzeitig die Verbrechen auf allen Seiten, auch der Paramilitärs und der regulären Armee aufgearbeitet werden. Außerdem sollten soziale Reformen, vor allem auf dem Land, die Ursachen des Konflikts angehen. Doch der Frieden ist brüchig und unvollständig geblieben. Besonders während der Präsidentschaftswahlen 2026 gab es mehrere Gewaltwellen. Das Land ist noch nicht zur Ruhe gekommen. Johannes Kaup hat auf einer Reportagereise die Gründe dafür unter die Lupe genommen. Im Zuge seiner Recherchen stieß er auf einen legendären Ex-Kommandeur der ELN, der zweitgrößten Guerilla-Gruppe in Kolumbien: auf Francisco Galan. Seine Geschichte steht im Mittelpunkt des dritten Teils der Kolumbien-Reportage von Johannes Kaup.
Junge Afrikaner:innen auf Innovationskurs - Reportage über das SINA-Village in Uganda
Im zweiten Teil der Sendung geht es um die Situation der mehrheitlich jungen Bevölkerung in Afrika. Im Jahr 2035 wird Afrika bereits über die weltweit größte Zahl an Arbeitskräften und einen beträchtlichen Pool an jungen Talenten, Innovation und Kreativität verfügen. Dieses Potenzial könnte wirtschaftlich fruchtbar gemacht werden, wenn es den afrikanischen Staaten besser gelingen würde, den jüngeren Generationen angemessene Ausbildungen sowie Fähigkeiten zu vermitteln, um produktive Jobs annehmen zu können. In Uganda gelingt das mehr schlecht als recht. Einen innovativen alternativen Weg dazu wird in SINA-Village begangen. SINA steht für Social Innovation Academy und ist ein von europäischen Stiftungen unterstütztes Bildungszentrum für Social Entrepreneurs. In dieser Siedlung nahe dem Dorf Mpigi wurde eine Bildungsgemeinschaft für angehende Social Entrepreneurs gegründet. Weil es in Uganda kaum Unternehmer gab, die Arbeitsplätze schaffen, lernen dort junge Männer und Frauen ohne formale Bildung aus ostafrikanischen Ländern, wie sie sich selbst Jobs schaffen können. Auf die komplexen Herausforderungen antworten sie mit unkonventionellen Ideen und viel Engagement. Dabei leisten sie zugleich einen positiven Beitrag zur Lösung akuter ökologischer oder sozialer Problemlagen. Gestaltung: Johannes Kaup
