Journal-Panorama
Amatrice - zehn Jahre nach dem verheerenden Beben
Ein Lokalaugenschein in dem kleinen Dorf in Latium
20. August 2026, 18:25
Am 24. August 2016 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 6,2 die Gemeinde Amatrice in den Abruzzen. Mehr als 300 Menschen starben, darunter viele Kinder. Zehn Jahre später ist der historische Ortskern noch immer Sperrzone - Zona Rossa. Nur der Kirchturm steht noch, die Turmuhr ist stehen geblieben und zeigt immer noch die Uhrzeit des Bebens an. Rundherum wird gebaut, vielleicht zu imposant und monumental für ein 2000-Einwohner Dorf mitten im italienischen Apennin. Nicht alle in Amatrice sind einverstanden, wie und für wen wieder aufgebaut wird und wer davon profitiert.
Wie geht es Amatrice zehn Jahre nach dem Erdbeben - was ist aus den Überlebenden und dem Wiederaufbau geworden? Eine Geschichte über Trauer, Wut und Resilienz einer Gemeinschaft, die zwischen Stillstand und Neubeginn steht.
Gestaltung:
Christina Höfferer und Christine Pawlata
