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PMDS: Prämenstruelle dysphorische Störung

Wenn Hormone Frauen depressiv machen

Zwei Wochen im Monat depressiv, zwei Wochen beschwerdefrei. Das Muster wiederholt sich, Monat für Monat, und doch vergehen oft Jahre bis zur Diagnose. Drei bis acht Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden an PMDS, einer prämenstruellen dysphorischen Störung. Die Beschwerden treten in der zweiten Zyklushälfte auf und verschwinden mit Beginn der Menstruation. Depressionen, Angst, Gereiztheit und Wutausbrüche gehören zu den Symptomen, in schweren Fällen auch Suizidgedanken. Die Hormonschwankungen im Menstruationszyklus sind dabei normal. Was aber anders ist, ist die Reaktion des Gehirns darauf: Es reagiert empfindlicher. Wie genau es dazu kommt, wird noch erforscht. Betroffenen kann mit Lebensstilanpassung, Verhaltenstherapie, Antidepressiva und bestimmten Formen der Pille geholfen werden. Was bei wem hilft, ist individuell unterschiedlich.

Gestaltung: Susanne Endres

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