Ö1 Essay

Von der Langeweile

"Langeweile ist politisch" von Silke Ohlmeier. Es liest Sarah Jung.

Langeweile, meint die Soziologin Silke Ohlmeier, trifft uns nicht zufällig. Anhand persönlicher Geschichten und mithilfe wissenschaftlicher Ergebnisse erklärt sie, was gesellschaftliche Machtverhältnisse und der gegenwärtige Zeitgeist mit dem altbekannten Gefühl zu tun haben. Sie hat etwa herausgefunden, dass sich Mütter häufiger langweilen als Väter oder arme Menschen öfter als reiche.

Sich chronisch zu langweilen, ist nicht nur unangenehm, sondern kann weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, von Depressionen über aggressives Verhalten bis hin zur Sucht. Langeweile kennen wir alle, die tiefen gesellschaftlichen Wurzeln aber werden in diesem Buch zum ersten Mal freigelegt. Hören Sie nun einen Auszug aus dem Buch "Langeweile ist politisch" von Silke Ohlmeier.

Service

Silke Ohlmeier, "Langeweile ist politisch. Was ein verkanntes Gefühl über unsere Gesellschaft verrät", Leykam Verlag

Sendereihe

Gestaltung

  • Peter Zimmermann
  • Natasa Konopitzky

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