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Riefenstahl: Influencerin des Bösen (1)

Hitlers Fangirl (1/5)

Sie war berühmt, gefeiert, stilprägend - und eine der wichtigsten Propagandistinnen des NS-Regimes: Leni Riefenstahl gilt bis heute als Ausnahmeerscheinung der Filmgeschichte. Ihre größten Erfolge feierte sie mit Filmen für Adolf Hitler. Und doch behauptete sie bis zu ihrem Tod mit 101 Jahren: Sie habe von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst. Mitschuld ausgeschlossen. Die für den WDR produzierte Serie nimmt diese Selbstinszenierung auseinander. Die Autorin Katja Paysen Petersen rekonstruiert Riefenstahls Leben neu - mit bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen aus ihrem Nachlass. Die Serie erzählt vom Aufstieg einer ehrgeizigen Künstlerin, von Nähe zur Macht, von Lügen, Selbstmythen - und davon, wie Propaganda funktioniert. Damals wie heute.

In der ersten Folge wird Leni Riefenstahls Nachlass geöffnet: bislang unveröffentlichte Gespräche mit Freunden, Journalisten und ihrem Verleger. Das bringt uns ins Deutschland Anfang der 1930er: gesellschaftliche Umbrüche und politisches Chaos. Riefenstahl sucht ihren Platz, wechselt vom Tanz zum Film, führt als eine der ersten Frauen Regie. Dann erlebt sie Adolf Hitler live im Berliner Sportpalast. Ein Moment, der alles verändert.

Autorin & Host: Katja Paysen-Petersen. Regie: Klaus Uhrig. Titelmusik: Freya Arde. Technik: Lorenz Schuster, Alexander Hartl. Redaktion: Annette Blaschke und David Rother.
Eine Produktion von Vincent Productions und Plotprodukt für den Westdeutschen Rundfunk 2026.

Aus rechtlichen Gründen finden Sie die 5-teilige Serie nur 30 Tage im Ö1 Player. Alle Folgen finden Sie auf ARD Sounds.

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