"Grace", Filmstill

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Filme machen mit KI

Eine Regisseurin nutzt Künstliche Intelligenz als vielseitiges Werkzeug

Anfang Mai hat die Academy, die die Oscars vergibt, ihre Regeln aktualisiert: Weder können mittels Künstlicher Intelligenz geschriebene Drehbücher, noch KI-generierte Schauspielleistungen für einen Oscar nominiert werden. Denn Künstliche Intelligenz kann in vielen Teilen der Filmproduktion eingesetzt werden - vom Drehbuchschreiben über Spezialeffekte bis zu komplett computergenerierten Schauspielerinnen wie Tilly Norwood.
In der Branche sorgte das vielfach für Aufruhr: So boykottierten deutsche Synchronsprecherinnen Anfang des Jahres Netflix, weil sie nicht wollen, dass ihre Stimmen für KI-Training verwendet werden. Und das Tech Magazin Wired berichtet, dass in Hollywood Drehbuchautoren gekündigt werden und Jobs als Trainer jener KIs annehmen müssen, die sie ersetzen.
Einen anderen Weg geht die deutsche Filmemacherin Silke Botsch. Sie hat sich KI-Tools angeeignet, um damit zu spielen und herauszufinden, welche kreativen Möglichkeiten KI bietet. Denn auch das ist wahr: Dank KI können auch kleinere Produktionsteams Stoffe oder Ideen realisieren, die vorher nicht umsetzbar waren. Irmi Wutscher hat sich mit Silke Botsch auf der Republica in Berlin unterhalten.

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