Kulturjournal

Irvine Welsh ++ Deutscher Buchpreis

Neuer Irvine-Welsh-Roman "Men in Love"
Gespräch Shida Bazyar zu "Die Lücken"

Beiträge

  • Deutsche Buchpreisträgerin Shida Bazyar im Gespräch

    Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse wurde der Deutsche Buchpreis verliehen: Unter sechs Finalisten setzte sich die 38-jährige Shida Bazyar mit ihrem vielschichtigen Erinnerungsroman "Die Lücken" durch. Darin schildert sie die Geschichte des fiktiven Dorfes Heimesbach im Hunsrück von den 1920er Jahren bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen die brutale Vertreibung und Verfolgung der jüdischen Dorfbewohner und die NS-Funktionäre im Ort. Für beides gibt es historische Vorlagen in Bazyars Geburtsort Hermeskeil, von denen sie lange nichts wusste. Bazyar wurde als jüngste Tochter iranischer Oppositioneller in Hermeskeil geboren, 2016 erschien ihr Debüt "Nachts ist es leise in Teheran", das heuer im Frühling für den International Booker Prize nominiert war. In "Die Lücken" greift Bazyar abermals das Prinzip der nticht-linearen Erzählung auf und schichtet 90 Jahre bedrückender und beglückender zwischenmenschlicher Begegnungen in einem einzigen Dorf zu einer chorischen Erzählung.

  • Gespräch mit Irvine Welsh

    1996 und damit vor genau dreißig Jahren kam Danny Boyles "Trainspotting" in die Kinos und entwickelte sich schnell zum Kultfilm. Die Geschichte rund um vier Junkies im schottischen Edinburgh basierte auf dem gleichnamigen Roman von Irvine Welsh, der damit seinen literarischen Durchbruch feierte. Gerade ist mit "Men in Love" die deutsche Übersetzung von Welshs neuem Roman erschienen, der nahtlos an die Geschichte von "Trainspotting" anschließt. Anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums zeigte das Wiener Gartenbaukino den Film "Trainspotting" - Irvine Welsh war Ehrengast des Abends.

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