Journal-Panorama
Simbabwe: Warten auf die große Dürre
Der Klimawandel stürzt das Land im südlichen Afrika in einer Dauerkrise.
8. Oktober 2026, 18:25
Simbabwe ist eines jener Länder, die vom Klimawandel ganz besonders betroffen sind. Die wirtschaftliche Lage des Landes ist katastrophal; nur wenige haben einen Job, die meisten leben von den landwirtschaftlichen Produkten, die sie selbst anbauen oder züchten. Bringt die Regenzeit von Oktober bis Dezember wenig Niederschlag, wie etwa 2023/24, können Ernteausfälle und Wassermangel für die Menschen schnell lebensbedrohlich werden. Dürren treten mittlerweile alle zwei bis drei Jahre auf, anstatt wie früher einmal im Jahrzehnt.
Für heuer wird wieder ein ungewöhnlich trockener Herbst prognostiziert, dafür verantwortlich ist das Wetterphänomen El Niño. Verstärkt durch den Klimawandel, wird dieser El Niño der heftigste seit Messbeginn sein. Der nationale Wetterdienst in Simbabwe hat Frühwarnungen herausgegeben, die Kleinbauern und -bäuerinnen versuchen, sich für die Dürre zu rüsten. Hilfsorganisationen wie CARE helfen seit Jahren dabei, die Widerstandsfähigkeit gegen die immer häufigeren Krisen zu verbessern und die wirtschaftlichen Grundlagen der Menschen auf stabilere Beine zu stellen.
