Wissen aktuell
Unbekannte Kachexie, Europa im Weltraum
Kachexie: Forschung an neuen Therapieansätzen, Weltall: Europa will eigenständiger werden
15. Oktober 2026, 13:55
Kachexie: Forschung an neuen Therapieansätzen
An Kachexie zu erkranken, bedeutet, zunehmend an Kraft zu verlieren: Die Fettreserven schrumpfen, Muskelgewebe wird abgebaut, es werden weniger Nährstoffe aufgenommen. Kachexie tritt oft gemeinsam mit anderen Krankheiten auf, zum Beispiel bei Krebs, AIDS oder Autoimmunerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis. Der Forschung gibt diese Erkrankung nach wie vor Rätsel auf - wie es gelingen kann, die zu lösen, wurde vor kurzem an der Medizinischen Universität Wien bei einem internationalen Symposium diskutiert.
Gestaltung: Marlene Nowotny
Weltall: Europa will eigenständiger werden
Europa möchte seine Selbstständigkeit im Weltall ausbauen. Wollen Europäer oder Europäerinnen ins All, war man bisher auf die USA oder Russland angewiesen. Das soll sich nun ändern, wenn es nach den Plänen von Josef Aschbacher geht, der Tiroler ist der Direktor der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Bis 2026 soll es möglich sein, dass ein europäischer Transporter Menschen ins All bringt, zum Beispiel zum Mond. Die ESA will damit die Position Europas stärken - und auch in der Forschung wird weitergearbeitet.
Interview: Paul Sihorsch
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