ORF/URSULA BURKERT
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Gefälschte Hotel-Websites immer schwerer zu erkennen
17. Oktober 2026, 11:40
Früher galt es einmal als sicherste Methode, online einen Hotelaufenthalt zu buchen, doch das ist längst Makulatur: Wer ein Hotel sucht, kann inzwischen auch über Suchmaschinen auf gefälschten Websites landen. Kriminelle kopieren den Auftritt echter Hotels und werben sogar mit den Fake-Seiten in Suchergebnissen. Wer dort bucht und im Voraus bezahlt, steht womöglich bei der Ankunft ohne Zimmer da.
Doch der Schaden kann noch größer werden: Nach der Buchung nutzen Betrüger persönliche Reisedaten manchmal für weitere Betrugsversuche - etwa mit einem Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters, der verlorenes Geld zurückholen will. Thorsten Behrens von der Watchlist Internet erklärt, wie sich die Echtheit einer Hotelwebsite überprüfen lässt und worauf bei solchen Anrufen zu achten ist.
+++ Die vielen Hürden bei der Vertragskündigung +++
Ein neuer Vertrag ist online schnell abgeschlossen, doch will man ihn wieder loswerden, kann das deutlich aufwendiger sein. Auf der Website vieler Firmen ist die Kündigungsmöglichkeit gut versteckt und erst nach langem Durchklicken zu finden. Manche Anbieter lenken Kundinnen und Kunden, die kündigen möchten, zudem gezielt in Gespräche mit der Servicehotline. Dort wird man dann in ein Verkaufsgespräch über aktuelle Angebote und Aktionen verwickelt und soll so zum Bleiben bewegt werden. Verbraucherschützer geben Tipps, wie Kundinnen und Kunden am besten online kündigen und was es dabei zu beachten gilt.
+++ 30 Jahre "checkit!": legale Tests für illegale Drogen +++
Die Wiener Beratungseinrichtung für Freizeitdrogen "checkit!" wurde 1997 gegründet, als in Wien große Rave-Partys populär wurden. Auf solchen Veranstaltungen bot man den Feiernden an, ihre Substanzen kontenlos testen zu lassen, um einen risikobewussteren Umgang damit zu fördern. Nachdem sich der Konsum aber immer mehr ins Private verlagert hat, werden die Proben heute in der Regel von den Konsumenten selbst bei den Beratungsstellen von "checkit!" abgegeben. Die meisten sind zwischen 16 und 35 Jahre alt. Bei diesen Gelegenheiten suchen die Berater mit den Konsumenten das Gespräch, zeigen Risiken auf und vermitteln bei Bedarf zu Suchthilfeeinrichtungen.
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