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Vom Leben der Natur
Aus dem Wald in die Siedlungen
Die Biologin Carolina Trcka-Rojas spricht über die Amsel und ihr Verhalten.
19. Oktober 2026, 08:55
Carolina Trcka-Rojas vom Naturschutzbund Österreich spricht über die Amsel, die aus den Wäldern in die Siedlungsräume gezogen ist. Dort findet sie Schutz und Nahrung, leidet gleichzeitig aber auch unter sterilen Gärten, Lärm und Licht.
Die Amsel ist eigentlich ein Waldvogel, hat sich aber mehr und mehr an unsere Siedlungsräume angepasst. Sie frisst etliche Samen, Früchte, Insekten und nützt Strukturen mit Bäumen, Hecken und Wiesen.
Der Trend zu ausgeräumten Feldern und sterilen Gärten sowie Lärm und Licht bei Nacht machen ihr mittlerweile jedoch zu schaffen. Das verursacht Stress und beeinträchtigt die Fortpflanzung.
In den vergangenen Jahren hat zusätzlich das Usutu-Virus die Amselpopulationen dezimiert. Unterstützt werden können Amseln mit vielfältigen Strukturen, natürlichen Futterquellen wie fruchttragenden Hecken, Stauden, Disteln und Wiesen, Wasserstellen und hygienisch einwandfreier Winterfütterung.
Service
Gesprächspartnerin:
Carolina Trcka-Rojas MSc ist Biologin und leitet Projekte beim Naturschutzbund Österreich.
Naturschutzbund Österreich
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Gestaltung
- Sonja Bettel
