Frauenhand mit Papierbart

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Am Puls - Gesundheit und Medizin

"Movember": Männer beim Service

Politische Kindermedizin ++ Trainingspuls ++ Live Am Puls - Sprechstunde: Rund um den Mann | Zu Gast: Florian Wimpissinger, Urologe und Androloge, Landesklinikum Mistelbach, NÖ | Moderation: Ronny Tekal | Anrufe: 0800 22 69 79 | E-Mail: ampuls@orf.at

Männergesundheit

Zum einen belächelt man die "Männergrippe" als banale Erkältung, unter der die Betroffenen unverhältnismäßig stark leiden. Zum anderen sagt man Männern nach, Vorsorgemuffel zu sein und erst dann ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn die Gesundheit so richtig im Argen liegt. Trotz generell erhöhtem Gesundheitsbewusstsein zeigen aktuelle Versorgungsdaten, dass Männer geschlechtsspezifische Früherkennungsprogramme nach wie vor deutlich seltener nutzen als Frauen. Dabei ließen sich viele Krebserkrankungen, bei rechtzeitiger Erkennung, gut behandeln.

Das Prostata-Karzinom ist derzeit die häufigste Krebsart bei Männern. Jährlich gibt es in Österreich etwa 7.500 Neuerkrankungen, wobei das Risiko mit zunehmendem Lebensalter steigt. Je früher die Diagnose gestellt wird, umso besser die Prognose. Wobei der urologische Finger als diagnostisches Instrument angesichts moderner bildgebender Verfahren zunehmend an Bedeutung verliert.

Im "Movember" (ein Kofferwort von Mo-ustache und No-vember) lassen sich Männer Schnurrbärte wachsen, um mehr Bewusstsein für Männergesundheit zu schaffen. Die weltweite Aktion soll zum einen auf Prostata- und Hodenkrebs aufmerksam machen; aber auch auf psychische Erkrankungen: Denn laut Suizidforscher Thomas Niederkrotenthaler, Abteilung für Public Mental Health, MedUni Wien gibt es "biologisch gesehen keine Anhaltspunkte für eine psychische Unverwüstlichkeit von Männern."
Aus diesem Anlass rückt Ronny Tekal Themen ins Licht, die normalerweise unter der Gürtellinie im Verborgenen liegen.

Gast im Studio:

Florian Wimpissinger
Urologe und Androloge
Landesklinikum Mistelbach, Niederösterreich


Die vergessenen Kinder

Familiär belastende Lebensumstände, Armut, soziale Isolation, psychische Erkrankungen der Eltern oder auch Entwicklungsstörungen und Erkrankungen aus dem Autismus-Spektrum - es gibt viele Ursachen, die dazu führen können, dass betroffene Kinder "vergessen" werden. "Es ist ein strukturelles Vergessen, ein Nicht-Wahrnehmen ihrer Bedürfnisse durch Gesellschaft und Politik", kritisiert der Kinderarzt Johannes Hofer, neuer Obmann des Vereins "politische Kindermedizin". Die Kinder tragen damit ein erhöhtes Risiko für Deprivation: ein Zustand, in dem ihnen wichtige Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen fehlen. Sie und ihre Familien werden politisch und gesellschaftlich nicht ausreichend wahrgenommen und gefördert.

Der Verein "Politische Kindermedizin" sieht sich als Plattform engagierter Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner und anderer im Kinder- und Jugendbereich engagierter Berufsgruppen. Am 6. und 7. November findet in Linz die Jahrestagung "Die vergessenen Kinder sichtbar machen" statt. Ziel ist es, den interdisziplinären Austausch in konkrete Handlungsschritte zu übersetzen und langfristig bessere Rahmenbedingungen für betroffene Kinder und ihre Familien zu schaffen.
Norbert Peter hat den Pädiater Johannes Hofer vorab zum Interview gebeten.

Interviewpartner:

Johannes Hofer
Obmann des Vereins "Politische Kindermedizin"
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
Leiter des Instituts für Sinnes- und Sprachneurologie
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz


Rubrik "Eine Frage noch"

"Wie sollte der ideale Trainingspuls aussehen?"
Die Antwort gibt Jürgen Nowy
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Sportmediziner
"Herz im Zentrum" Maria Anzbach, Niederösterreich

Ein Beitrag von Norbert Peter

Service

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Verein "Politische Kindermedizin"
16. Jahrestagung der politischen Kindermedizin
Kampagne "Kinder stärken. Zukunft gewinnen."

Herz im Zentrum, Maria Anzbach, NÖ

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