Im Gespräch

Barbara Pachl-Eberhart - Über das Leben mit und nach Verlusten

Im Gespräch mit Mari Lang

Barbara Pachl-Eberhart hat erlebt, wie ein einziger Tag ein ganzes Leben verändern kann: 2008 verlor sie bei einem Verkehrsunfall ihren Mann und ihre beiden kleinen Kinder. Zwei Jahre später veröffentlichte die gebürtige Wienerin ihre autobiografische Geschichte "Vier minus drei". Das Buch wurde zum Bestseller und machte sie zu einer der bekanntesten Stimmen zum Thema Trauer im deutschsprachigen Raum. 2026 kam unter demselben Titel ein Film von Regisseur Adrian Goiginger in die Kinos.
Was geschieht mit einem Menschen, wenn die eigene Lebensgeschichte immer wieder weitererzählt wird? Wann wird Erinnerung zur Last, wann zur Ressource? Und wann darf man sich erlauben, mehr zu sein als jene Geschichte, durch die einen so viele Menschen kennengelernt haben?
Diese Fragen erörtert Mari Lang im Gespräch mit Barbara Pachl-Eberhart, die ausgebildete Volksschullehrerin ist und gemeinsam mit ihrem ersten Mann als Clownin, unter anderem für die "Rote Nasen"-Clowndoctors, gearbeitet hat. Heute ist sie Autorin und begleitet Menschen beim Schreiben ihrer eigenen Lebensgeschichten. In Workshops und Seminaren beschäftigt sie sich mit biografischem Schreiben und der Frage, wie prägende Erfahrungen in Sprache verwandelt werden können.

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