Menschenbilder
"Arbeiten für das Geldbörselmuseum". Der Medailleur und Bildermacher Helmut Zobl. Gestaltung: Petra Herczeg und Rainer Rosenberg
5. Dezember 2010, 14:05
"Vom Punkt zum Kreis ist es nur ein kleiner Gedanke ... aber ein weiter Weg für Hammer und Meißel", sagt Helmut Zobl, der auf seinen Münzen gleich ganze Lebensläufe "verewigt".
Seine Münzen und Medaillen erzählen Geschichen - in feinen Linien verbunden - und fassen ein ganzes Leben in eine Münze.
Helmut Zobl wurde 1941 geboren, er ist in Krimml, Salzburg, aufgewachsen. Sein zentrales Thema ist der Mensch. Er besuchte die Kunstschule Steyr und studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 1969 beschäftigt er sich mit "Prägungen" im weitesten Sinne des Wortes. Für die Nationalbank hat er zahlreiche 50- und 100-Schilling-Münzen gestaltet.
Zobl sagt, er hätte das größte Museum in Österreich - das "Hosensackmuseum": In seinem Hosensack hat er immer seine selbst geprägten Münzen dabei, die er verschenkt. Und so kommt man in den Besitz einer "Glücksmünze". Aber: Vor zu viel Wünschen warnt Helmut Zobl, denn Wünsche könnten einem - und da ist er sich mit der antiken Sagenwelt einig - auch auf den Kopf fallen ...
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Prof. Helmut Zobl
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Mariahilfer Straße 58/1/3/11
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