Experimentieren mit Sprache

Franz Josef Czernin

Als Vertreter der Avantgarde verfasst Franz Josef Czernin vorwiegend experimentelle Texte. Sein Hang zum Systematischen und Enzyklopädischen bestimme sein poetisches Programm, sagte einmal Wendelin Schmidt-Dengler über ihn.

Geboren 1952 in Wien, studierte von 1971 bis 1973 in den USA. 1989 entwickelte er das Computerprogramm POE, eine Software zur Analyse und Synthese poetischer Texte. Seit 1993 arbeitet Czernin am Projekt einer "Kunst des Dichtens", einem enzyklopädischen Versuch, Formen, Verfahren und Themata lyrischen Schreibens in einem Werk zu integrieren. Czernin lebt und arbeitet in Rettenegg in der Steiermark.

1997 erhielt Franz Josef Czernin den Preis der Stadt Wien für Literatur, 1998 den Heimito von Doderer Literaturpreis, sowie den Anton-Wildgans-Preis der österreichischen Industrie, 2003 den Heimrad-Bäcker-Preis und 2007 den Georg-Trakl-Preis für Lyrik des Landes Salzburg, sowie den Staatspreis für Literaturkritik.

Eine gemeinsame Aktion von Österreich 1 und Der Standard

Hör-Tipp
Wurfgedichte, Freitag, 7. November 2008, 8:15 Uhr, 13:00 Uhr und 19:29 Uhr

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