Neue Sektionschefin für Forschung
"Wissenschaftsaußenpolitik" und Reformen
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) hat mit erstem August die Spitzenbeamtin Barbara Weitgruber zur Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten bestellt. Ihre Überzeugung: Auch ein kleines Land kann international mithalten, und österreichische Forscher seien durchaus gefragt.
8. April 2017, 21:58
Für "Wissenschaftsaußenpolitik"
Österreich sei in den europäischen "Forschungs- und Hochschulraum" eingebettet, wo man unter anderem in der regionalen Kooperation mit Mittel- und Osteuropa eine federführende Rolle spiele, erläutert Weitgruber im Ö1-Gespräch. Internationale Schwerpunkte lägen in China und Südostasien sowie schon lange in Nordamerika. In den nächsten Jahren will Weitgruber eine "Wissenschafts-Außenpolitik" erarbeiten. Die neue Sektionschefin will auf jeden Fall an der Grundlagenforschung in Österreich festhalten.
"Bildung, Forschung, Innovation müssen stärker kooperieren"
Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten, Barbara Weitgruber, im Gespräch mit
Mittel optimal einsetzen
In der Forschungsförderung will Weitgruber Reformen, wo es noch eine Fülle unterschiedlichster Förderinstrumente gibt, sowie Kooperationen zwischen unterschiedlichen Forschungseinrichtungen und Förderagenturen. Bildung, Forschung und Innovation müssten viel stärker miteinander kooperieren.
Netz soll "Beste Köpfe" holen
Es müsse das Ziel sein, "die besten Köpfe für Österreich zu gewinnen, unabhängig von der Staatsbürgerschaft". Dafür nütze man unter anderem ein Wissenschaftler-Netzwerk in Nordamerika. Es soll helfen, österreichische Wissenschaftler/innen wieder zurückzuholen, andererseits die Betreuung österreichischer Stipendiat/inn/en zu gewährleisten.
Die Steirerin Weitgruber hat Anglistik und Kommunikationswissenschaften in Graz, Ohio und Chicago studiert und reiche internationale Erfahrungen gesammelt.
Service
Mehr zum Entwicklungsplan für Fachhochschulen in science.ORF.at
