Solidaritätsveranstaltung in der Volksoper

Benefizkonzert für Japan

Mit einem großen Benefizkonzert will die Wiener Volksoper ihre Solidarität mit den Betroffenen der Katastrophe in Japan ausdrücken. Durch seine vielen Gastspiele und zahlreichen aus Japan stammenden Mitarbeiter fühle sich das Haus eng mit Japan verbunden. Am 10. April 2011 wird das "Konzert für Japan" mit prominenten Künstlern über die Bühne gehen.

Kultur aktuell, 22.03.2011

"Kibo" - das japanische Wort für "Hoffnung" - ist der Titel des Benefizkonzerts, das die Wiener Volksoper nun eilig auf die Beine stellt. Prominente Sänger wie Ferruccio Furnaletto, Luis Lima und Natalia Ushakova haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt.

Am noch vorläufigen Programm stehen Arien aus der "Zauberflöte", der "Lustigen Witwe" und "Madame Butterfly", aber auch Traditionelles aus Japan werde zu hören sein, erklärt Bass-Sänger Yasushi Hirano aus dem Ensemble der Wiener Volksoper.

Kunst leistet Beitrag

Hirano ist einer der Initiatoren des Benefizkonzerts an der Volksoper. Der Japaner ist seit der Saison 2008/2009 hier Ensemblemitglied. In seiner Heimatstadt Tokio erhielt er seine erste musikalische Ausbildung. Zu seinen Verwandten in Japan habe er Kontakt, erzählt Hirano.

In seiner Heimat könne er im Moment nicht helfen, sagt Yasushi Hirano - aber zumindest wolle er mit seiner Kunst einen Beitrag leisten. Auch andere Mitglieder der Volksoper wollten sich sofort an einem Benefizkonzert beteiligen - ein Zeichen für die enge Verbundenheit der Künstler mit der japanischen Bevölkerung, so Hirano.

Erlös für Rotes Kreuz

Der Erlös aus dem Konzert kommt zur Gänze dem Japanischen Roten Kreuz zugute. Immer mehr Kulturinstitutionen planen mittlerweile Benefizkonzerte für Japan. So werden die Wiener Sängerknaben am 14. April 2011 in der Wiener Stadthalle auftreten, das Linzer Landestheater veranstaltet kommenden Sonntag ein Konzert mit japanischen Künstlern im Schloss Steyregg.

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Volksoper Wien