Da capo für ein Markenzeichen

Sie sind ein Markenzeichen: die Radioporträts der Ö1 Talentebörse. Bereits zum vierten Mal präsentierte Ö1 heuer wieder 24 Nachwuchs-Künstler/innen in Kurzporträts bis 2. September. Den Auftakt machte die erfolgreiche Schauspielerin Stefanie Reinsperger, die an das Schauspielhaus Düsseldorf engagiert ist.

Die positiven Reaktionen bestätigen den Erfolg: die Radioporträts der Ö1 Talentebörse, die inzwischen ein Markenzeichen sind, wurden heuer bereits zum vierten Mal gesendet.

Ö1 präsentierte diesmal 24 Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler in fünfminütigen Kurzporträts während der Sommerpause von "Leporello": von Montag, 1. August bis Freitag, 2. September 2011, jeweils um 7.55 Uhr.

Vorgestellt wurden herausragende Talente aller Sparten der acht österreichischen Kunst-Universitäten. Diese sommerliche Ö1 Nachwuchs-Initiative bietet besonderen Talenten die Möglichkeit, sich zu einer der besten Sendezeiten dem Publikum zu präsentieren.

Start mit Schauspielerin Stefanie Reinsperger

Eröffnet wurde die diesjährige Ö1 Talentebörse-Radioporträtreihe am 1. August mit der jungen Schauspielerin Stefanie Reinsperger, die am Wiener Max Reinhardt Schauspiel studierte und im Juni abgeschlossen hat.

Zuletzt war das herausragende Talent am Wiener Volkstheater in Colin Higgins "Harold und Maude" zu sehen. Und die Nachwuchs-Schauspielerin hatte Glück: Staffan Valdemar Holm, der neue Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, sah Reinspeger in einer Seminar-Produktion - und holte sie an das renommierte Haus.

Am 1. August trat sie ihr Engagement an. Ihre Debüt-Premiere hat Reinsperger als Grillparzers "Medea" - in der Regie von Ö1 Talent Sarantos Zervoulakos.

Bildende Künstlerin Inga Hehn

Die Kunst ist mit Inga Hehn, Jahrgang 1984 vertreten. Sie studiert an der Kunstuniversität Linz bildende Kunst mit Schwerpunkt Malerei und Grafik. Im April war Hehn im Rahmen der "Ö1 Grafik des Monats" mit ihrer Lithografie "Formation" vertreten.

Bis 31. August stellte Hehn in der Wiener "Schauplatz - Hermeling.Treiber.Galerie" eine Auswahl von Lithografien und Zeichnungen, die sie in den letzten zwei Jahren geschaffen hat, aus.

München-Engagement für Posaunist Oblasser

Zu "seinem" Instrument kam er über Umwege: Andreas Oblasser, der an der Kunst-Universität Graz Posaune bei Carsten Svanberg studierte und sein Masterstudium im Juni dieses Jahres mit Auszeichnung abgeschlossen hat.

Zuletzt war Oblasser im Juli mit dem Posaunenquartett "110 T-bones" bei der "Mid Europe" in Schladming zu hören. In diesem Herbst tritt der vielseitige Musiker bei den Münchner Symphonikern sein Engagement als 2. Posaunist an.

Tonkünstler-Schlagzeuger Joachim Murnig

Aus dem Musik-Bereich kommt der Schlagzeuger Joachim Murnig, Jahrgang 1990, der an der Musik-Universität Wien studiert. Seit Herbst 2008 absolviert er IGP Klassik, seit 2010 das Konzertfach-Studium Schlagzeug bei Oliver Madas an der Wiener Musik-Universität. Abschließen wird er bis 2015.

Im Vorjahr erhielt Murnig einen großen Beweis für sein Können: ein erfolgreiches Probespiel brachte ihm das Engagement bei den NÖ. Tonkünstlern, das er im März 2011 angetreten hat. Murnig war u. a. im Rahmen des Grafenegg-Festivals am 27. August in Berlioz "Symphonie fantastique" unter Andres Orozco-Estrada zu hören.