Rinder-Flecken stecken in den Genen

Wie Rinderrassen zu ihrer Zeichnung kommen

Wie einzelne Rinderrassen zu ihrer speziellen Scheckung kommen, das hat ein internationales Team entdeckt - unter Beteiligung eines Nutztierwissenschaftlers der Wiener Universität für Bodenkultur.

Schweizer Braunvieh oder äthiopische Fogera-Rinder - unterschiedliche Rassen, doch eint sie ihre Scheckung: sie sind entlang der Wirbelsäule und am Bauch weiß; der Übergang zu den dunklen Fellflächen ist weiß gepunktet.

Wie Rinder grundsätzlich zu ihren Flecken kommen, ist bekannt - durch das KIT-Gen. Doch wie Rassen wie die genannten zu ihren ganz speziellen Flecken kommen, hat ein internationales Team erforscht.

Zehn Rassen wurden untersucht - sie eint abgesehen von ihrem Fellmuster nichts - keine spezielle Eignung für Milch- oder Fleischzucht und auch keine regionale Herkunft: die spezielle Scheckung weisen die seltenen und in Österreich hoch gefährdeten Pustertaler Sprintzen genauso auf wie irische Bergrinder, französische Vogesenrinder oder äthiopische Fogera-Rinder.

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Nature - Serial translocation by means of circular intermediates underlies colour sidedness in cattle

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