Rinder-Flecken stecken in den Genen
Wie Rinderrassen zu ihrer Zeichnung kommen
Wie einzelne Rinderrassen zu ihrer speziellen Scheckung kommen, das hat ein internationales Team entdeckt - unter Beteiligung eines Nutztierwissenschaftlers der Wiener Universität für Bodenkultur.
8. April 2017, 21:58
Schweizer Braunvieh oder äthiopische Fogera-Rinder - unterschiedliche Rassen, doch eint sie ihre Scheckung: sie sind entlang der Wirbelsäule und am Bauch weiß; der Übergang zu den dunklen Fellflächen ist weiß gepunktet.
Wie Rinder grundsätzlich zu ihren Flecken kommen, ist bekannt - durch das KIT-Gen. Doch wie Rassen wie die genannten zu ihren ganz speziellen Flecken kommen, hat ein internationales Team erforscht.
Zehn Rassen wurden untersucht - sie eint abgesehen von ihrem Fellmuster nichts - keine spezielle Eignung für Milch- oder Fleischzucht und auch keine regionale Herkunft: die spezielle Scheckung weisen die seltenen und in Österreich hoch gefährdeten Pustertaler Sprintzen genauso auf wie irische Bergrinder, französische Vogesenrinder oder äthiopische Fogera-Rinder.
Service
Nature - Serial translocation by means of circular intermediates underlies colour sidedness in cattle
Übersicht
- Natur
