Zentrales Personenstandsregister läuft
Seit 1. November gibt es das Zentrale Personenstandsregister. Dahinter verbirgt sich die Vernetzung aller 1.500 Standesämter Österreichs. Erfasst und gespeichert werden in dem einheitlichen, digitalen System Daten wie Name, Geburtstag oder Staatsangehörigkeit. Damit sollen Amtswege wegfallen und man soll schneller zu notwendigen Dokumenten kommen. Nach Anfangsschwierigkeiten läuft das System nun nach Angaben des zuständigen Innenministeriums nach Plan.
8. April 2017, 21:58
Morgenjournal, 3.1.2015
Spart Zeit und Geld
E-Card und Kindergeld, automatisch ohne weitere Amtswege, ein Beispiel für den Vorteil des Zentralen Personenstandsregisters, sagt der verantwortliche Beamte im Innenministerium Walter Grosinger. Der Bürger spart Zeit, der Staat zusätzlich auch Geld. Dass die Daten auch sicher sind, dafür habe man gesorgt, sagt Experte Walter Grosinger.
Vollen Zugriff auf die Daten haben lediglich Standesämter und Bezirkshauptmannschaften. Die Grunddaten wie Name oder Geburtstag können auch die Sozialversicherungen oder die Verkehrsämter abfragen. Ein Zugriff auf die eigenen Daten für jeden einzelnen gibt es derzeit noch nicht, daran wird noch gearbeitet. In manchen Bundesländern gibt es aber noch einige Anfangsschwierigkeiten. So haben Standesbeamte in kleineren Gemeinden in Salzburg von Problemen berichtet. Das kann man im Innenministerium nur bedingt nachvollziehen.
Seit dem Start des zentralen Personenregisters am 1. November sind fast 83.000 Geburtsurkunden, und fast 50.000 Heiratsurkunden ausgestellt worden.